Nachdem ich jetzt seit gut drei Monaten weiß dass ich noch einiges an Zeit zur Vorbereitung auf die nächsten PKs habe (anstatt der direkten Vorbereitung auf die staatlichen Prüfungen die im Januar gewesen wären) möchte ich ein erstes kleines Fazit ziehen:
Ein wirkliches reines Motivationsproblem ist es nicht, aber bei Stolpersteinen (eigene Krankheit, Krankheit der Kinder, Besuch, etc.) bin ich ohne den zwingenden Druck der Prüfungen nicht so effektiv wie ich sein könnte. Jetzt sind es noch 8 Wochen bis zu den PKs, ich denke da stellt sich langsam das Zeitproblem ein und ich hoffe dass ich nun wieder etwas zügiger vorankomme.
Ich möchte die Erfahrung der letzten PKs nicht missen, aber im Nachhinein wird schon klar wie aussichtslos das Ganze war. Mein Appell: Nehmt euch Zeit für eine vernünftige Vorbereitung abseits der ILS Hefte und EAs. Es war schon etwas großk*tzig von mir zu denken das ich direkt vom Neu-Erlernen des Stoffes in die Prüfung gehen könnte, trotz meiner zumeist guten Noten.
Ich bin überzeugt dass meine Prüfungsangst kurz vor den PKs wieder dafür sorgen wird dass ich an mir zweifle und befürchte ganz furchtbar durchzufallen (was ja auch nach wie vor möglich ist, das wollen wir nicht aus den Augen lassen). Trotzdem gibt die dritte, vierte, fünfte durchgerechnete Matheaufgabe mit über 90 % der Punkte ein unglaublich gutes Gefühl.
Das ist generell sehr schade, gerade für einen Perfektionisten wie mich, aber wenn man das einmal erkannt hat bekommt man ein besseres Auge dafür was die wichtigen Sachen sind die man zwingend können muss und welchen Teil man herleiten kann (oder können sollte). Gerade wenn man noch viel Zeit hat neige ich dazu, mich zu sehr in Details zu verlieren, aber so langsam schaffe ich es mir immer wieder den Gesamtplan zu sehen und das Endziel besser im Auge zu behalten.
Zum Glück hab ich jetzt seit gut zwei (oder drei?) Wochen ein neues (schnelles) Notebook und werde hoffentlich nächste Woche auch wieder in der Lage sein Videos zu drehen.